Internationaler Zirkel

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Sie finden den aktuellen Belegungsplan der Räumlickeiten, indem Sie auf das Logo oben klicken.

Der Internationale Zirkel ist die Vereinigung aller Internationalen Gesellschaften in Bayreuth:

Deutsch-Englische Gesellschaft

Herrmann Metzner
Tel.: 0921/ 92499
Mail:hermann.metzner@web.de
Web:www.deg-bayreuth.de

Deutsch-Französische Gesellschaft

Monique Neumann
Tel.: 0921/ 30430
Mail:m.neumann@dfg-bayreuth.de
Web:www.dfg-bayreuth.de

Deutsch-Hispanische Gesellschaft

Irma Ochoa-Nebel
Tel.: 0921/ 13247
Mail:irma_ochoa_nebel@hotmail.com

Deutsch-Italienische Gesellschaft

Catia Loma
Tel.: 0179/ 5469520
Mail:pronto@dig-bayreuth.de
Web:www.dig-bayreuth.de

Deutsch-Polnische Gesellschaft

Barbara Sabarth
Tel.: 0921/ 45947
Mail:bsabarth@yahoo.de
Web:www.dpg-bayreuth.de

Deutsch-Tschechische Gesellschaft

Monika Stock
Mail: Monika.Stock@gmx.net
Web:www.dtg-bayreuth.de

Deutsch-Türkische Gesellschaft

Klaus Hamann
Mail:hamannklaus@gmx.de
Web:www.dtg-bayreuth.de

Gründung

Die Ursprünge reichen sehr weit zurück. Bayreuths früherer Oberbürgermeister Hans Walter Wild und der damalige Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gesellschaft (DFG), Herr Oskar Sauer, hatten schon zu ihrer Amtszeit in den 70er Jahren konkrete Pläne für ein „Haus Annecy“ in unserer Stadt. Leider konnte dieses Projekt niemals verwirklicht werden.

Die Deutsch-Französische Gesellschaft, die älteste aller hiesigen internationalen Gesellschaften, hatte im Laufe der Zeit längst eingesehen, dass die Belegung und vor allem die Finanzierung von Räumen durch sie allein in jeder Hinsicht äußerst problematisch, um nicht zu sagen illusorisch wären. Die einzige Chance, sich diesen lang ersehnten Traum zu erfüllen, bestand darin, ihn gemeinsam mit der Deutsch-Englischen, Deutsch-Italienischen und Deutsch-Hispanischen Gesellschaft zu verwirklichen.
Die entscheidenden Weichen für die Realisierung wurden am 22. März des Jahres 2001 gestellt. Nach der Mitgliederversammlung der Deutsch-Französischen Gesellschaft im Vogelsgarten, bei der wie so oft Pläne von eigenen Vereinsräumen durchdacht wurden, gab es die ersten Gespräche mit unserem heutigen Vermieter, Herrn Klaus Hamann. Und dann folgten lange Wochen der Verhandlungen, Überlegungen und Kalkulationen. Viele Telefonate und Briefe, endlose Gespräche, ein ständiges Abwägen der Vor- und Nachteile. Wie bringt man vier eigenständige Gesellschaften unter einen Hut? Lässt sich ein derartiges Projekt überhaupt finanzieren? Fragen über Fragen, nach deren Antworten immer eifriger, schließlich ganz konkret gesucht wurde.
Am 1. Juli 2001 wurde der Mietvertrag für das Projekt Schulstraße unterzeichnet. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Gesellschaften, künftig viel stärker an einem Strang zu ziehen, war ohne Zweifel der Umstand, dass unter den vier Vorständen ein sehr gutes Klima und freundschaftliche Beziehungen bestanden, die sich bereits in der Vergangenheit in zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen bewährt hatten.

Erweiterungen 2004 und 2014

Am 01. Januar 2004 vergrößerte sich der Zirkel nach der Gründung der Deutsch-Polnischen und Deutsch-Tschechischen Gesellschaft erheblich. Zum 01. Januar 2014 vergrößerte sich der Zirkel abermals um ein weiteres Mitglied, die Deutsch-Türkische Gesellschaft, der nunmehr sieben Gesellschaften umfasst.
Beide Erweiterungen stellen eine erhebliche Bereicherung des kulturellen Angebots und unserer gemeinsamen Aktivitäten dar.

Der Erfolg

So unterschiedlich wir auch sind, so ideal ergänzen wir uns in der gemeinsamen Sache.
Das südländische, fröhliche, gastfreundliche und unkomplizierte Wesen der einen gesellt sich zur sehr höflichen und vornehm zurückhaltenden Art der anderen. Temprament und Charme, laute und leise Töne finden zueinander und ergeben dabei eine gute Mischung, die von Herzlichkeit geprägt ist. Erleben lässt sich das zum Beispiel beim gemeinsamen monatlichen „Internationalen Apéritif“.
Sieben Fremdsprachen beherrschen unsere Räume; das Bindeglied ist dabei die deutsche Sprache. Und so war es wohl mehr als ein Zufall, dass die Eröffnung unseres Hauses gerade in das „Europäische Jahr der Sprachen“ fiel. Es handelte sich dabei um eine von der Europäischen Union und dem Europarat ins Leben gerufene Initiative, die Menschen zum Sprachenlernen motivieren soll.

Unter dem Motto „Sprachen öffnen Türen“ gab es damals in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen. Wir in Bayreuth schätzten uns glücklich, durch die Möglichkeiten des Zirkels nun einen noch effizienteren Beitrag leisten zu können. Denn die Welt wächst zusammen und das Sprechen von Fremdsprachen ist heute wichtiger denn je. Nicht nur Jugendliche, Menschen aller Altersklassen müssen auf eine Kultur der Mehrsprachigkeit, auf eine Kultur der Verständigung vorbereitet werden.
Sprachen schaffen Zugang zu anderen Menschen und Kulturen, zu anderen Lebensweisen und Weltsichten und auch zu anderen Wirtschafts- und Arbeitsmärkten. Europa ist gerade dabei, sich unter Beibehaltung seiner kulturellen Vielfalt zu einigen. Die Aktivitäten unserer internationalen Gesellschaften beschränken sich jedoch nicht nur auf den europäischen Raum, sondern es werden weltweite Kontakte zu Menschen der in den Gesellschaften vereinigten Kulturkreise gepflegt. Für uns bedeutet die Kultur in erster Linie Begegnung, eine persönliche Begegnung von Menschen verschiedener Nationen. Unsere Bibliothek und unser Versammlungsraum sollen dafür eine zentrale Anlaufstelle bieten.
Eine Annäherung dieser Menschen lässt sich nur erreichen, wenn wir uns alle gut verstehen, aber trotzdem an unseren jeweiligen kulturellen Identitäten festhalten. Der Grundsatz des „Internationalen Zirkels“ ist demzufolge die Einheit, niemals die Einförmigkeit oder die Vermischung von Unterschieden. Daran wollen wir arbeiten und wir wissen, dass dieser Prozess niemals abgeschlossen sein wird.
Ein Anfang ist gemacht, ein kleiner erster Schritt. Zunächst geht es nun darum, in einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen und akzeptiert zu werden. Wir denken dabei an unsere Schulen, die Universität, an alle Vereine und Organisationen und an die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die Zugang zu Sprache und Kultur anderer Länder suchen.
Für sie alle soll der „Internationale Zirkel“ zur selbstverständlichen Anlaufstelle werden.

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