„Korken frei“ zur Weinprobe Bordeaux
25. März 2026

Als am 25. März 2026 Peter Schmidt, der Ehrenvorsitzende der DFG, alle Gäste und die beiden Referenten Klaus Fuchs, Weinexperte vom Bayreuther Weinhaus "Dörsch", und Wolfgang Hugo, Mitglied der DFG Würzburg und Frankreichkenner, zum Bordeaux-Abend in der VHS Bayreuth herzlich begrüßte, lag bereits eine Liste mit 7 ! ausgesuchten Bordeaux- Weinen auf den Tischen, auf die sich die Anwesenden freuen durften.
Clairet, Entre Deux Mers, Eximius und natürlich auch ein St. Emilion Grand Cru standen unter anderem auf der Liste, die Fuchs mit seiner Expertise für den Abend ausgewählt hatte, und die gut temperiert darauf warteten, im Rahmen der Reise durch die Geschmacksvielfalt der Bordeaux-Weine, verkostet und genossen zu werden.
Dabei fiel die Wahl sicher schwer, wenn man bedenkt, dass 5.000 Winzer Bordeaux -Weine anbauen.
Wolfgang Hugo eröffnete seinen Vortrag mit den Worten: „Nimmt man Antwerpen und Versailles zusammen, ergibt das Bordeaux“ und zeigte anhand wunderbarer Fotos die Schönheit der Stadt – einer Stadt mit seiner historischen Seite, wie der Place de la Bourse mit dem Miroir d’ Eau einerseits, und der atemberaubenden modernen Architektur in der Cité du Vin andererseits.
Die beiden Referenten, die sich an dem Abend erst kennengelernt hatten, wirkten so eingespielt, als hätten sie diese Veranstaltung schon etliche Male gemeinsam durchgeführt. Sie sprachen über die bewegte französisch-englische Geschichte, Weingüter und vieles mehr, ergänzten sich gegenseitig und führten so das Publikum durch Bordeaux, bis Arcachon und durch die 120.000 Hektar Rebfläche.
Wolfgang Hugo und Klaus Fuchs haben die anwesenden Gäste mit ihrem vermittelten Wissen über Bordeaux, das mittlerweile per TVG von Paris aus in 2h05 erreichbar ist, davon überzeugt, dass die Stadt an der Garonne in vielerlei Hinsicht eine Reise wert ist.
Und wer es in der nächsten Zeit nicht so schnell nach Bordeaux schaffen sollte, dem legte Wolfgang Hugo die Krimi-Reihe um Kommissar Luc Verlain von Alexander Oetker wärmstens ans Herz, der seinem bretonischen Pendant Georges Dupin in nichts nachsteht.
Neben den Weinen konnten sich die Gäste auch an den von Isabelle Schmidt hergerichteten Tellern mit Comté, Chèvre und anderen Kleinigkeiten erfreuen. Merci, Isabelle.
Die DFG dankt den beiden Referenten für diesen sehr gelungenen Abend. Ein ganz besonderer Dank gilt Melanie Vogt, der stellvertretenden Leitung der VHS, für die Zusammenarbeit und die Begleitung des Abends.
Die DFG freut sich auf weitere gemeinsame Projekte mit der VHS, wie z.B. am 12. Juni 2026 auf die Weinprobe Languedoc.
Bea Bode


