Frühjahrswanderung

Ein Storch als Symbol von Alt- und Neudrossenfeld begrüßt uns auf dem Schornstein der ehemaligen Brauerei Schnupp - und wir starten unseren Rundweg.
Vorbei geht es an mehreren ehemaligen Mühlen. Vorbei am Eishaus, in dem man Eisblöcke zur Bierkühlung lagerte. Dieses Eis wurde aus zugefrorenen Weihern gesägt. Vorbei am Neudrossenfelder Schloss und der mehr als 3 Jahrhunderte alten Tanzlinde sowie der beeindruckenden Neudrossenfelder Markgrafenkirche.
Unser Weg führt zu einem Jakobsweg auf einer kleinen Anhöhe zwischen beschaulichen Feldern und saftigen Wiesen bis hin zum Hirtenstein im angrenzenden Wald mit seiner schaurigen Geschichte und weiter Richtung Dreschenau.
Eine Bank inmitten von idyllischen Feldern mit weitem Blick auf die Auenlandschaft nutzen wir zu einer kleinen Pause mit leckeren DFG-Madeleines ...
Inmitten der Rotmainaue überqueren wir den Maanger Steg, das einzige Brücklein über den roten Main zum Beispiel für die Einwohner von Dreschenau, um zur Eisenbahnstation der ehemaligen Lokalbahn, dem „Bockala“ zu kommen oder nach Altdrossenfeld.
Und weiter geht es in den Rotmainauen mit ihrem saftigen Grün und den vielen Pferdekoppeln wieder Richtung Altdrossenfeld, das wie Mainz, Prag und Kiew auf dem 50. Breitengrad liegt.
Eine verwunschene Baumallee bringt uns dabei an den Asch, einen Altarm des Roten Main.
Dort zum Beispiel wurde früher das mindestens 20cm dicke Eis gesägt, das dann wie bereits gesagt in Blöcken im Neudrossenfelder Eishaus gelagert wurde. Diese Natureiskühlung war bis in die frühen 1970er Jahre ein wichtiger Teil der lokalen Bierbrautradition.
Und wieder grüßt uns der Storch auf dem Schornstein der ehemaligen Brauerei Schnupp, diesmal sogar mit seinen Jungen - und lädt uns jetzt ein zu einem sehr leckeren und unterhaltsamen gemeinsamen Abschlussessen.
Uta Schütze










